Arnd Kaestner »you ain’t seen nothing yet«
28. April—16. Juni 2012

Arnd Kaestners »you ain’t seen nothing yet« ist eine Reihe von Arbeiten [Malerei auf Holz] aus den Jahren 2010/2011, die in erster Linie als Kommentar zur Internet-Ästhetik anzusehen ist, inhaltlich insbesondere die »Befehle«, respektive Aufforderungen zum Ansehen oder Kaufen von Bildern und Fotos, wie sie vor allem im Bereich der Pornografie verwendet werden. Auch die Farbigkeit und Typografie hat Kaestner dieser typischen Ästhetik entlehnt. Durch die Reduzierung auf die Texte gerät der eigentliche Rekurs auf visuelle Erlebnisse in den Hintergrund, obwohl ständig von ›sehen‹, ›anschauen‹ oder ›betrachten‹ die Rede ist.

Was zu sehen sein soll, bleibt der Phantasie des Betrachters überlassen.
Er wird nur zum »Click here!« animiert, zum Fortsetzen seiner virtuellen Reise.
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Arnd Kaestner, geboren 1961 in Hamburg, lebt und arbeitet in Berlin.
Von 1983 bis 1986 studierte an der École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris. 1999 gewann er den Preis der Grundkreditbank für 1999/2000.
Er nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teil.

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